Ode an mein Bett

Oh du mein geliebtes Bette
hochgeschätzte Ruhestätte
Im Traumreich zu Kissenberg
Geh ich Tag und Nacht ans Werk
Schlafen, träumen, Müßiggang
Prokrastination den Tag entlang
Dösen, wachen, weiterschlafen
Bewusstlos neue Welten schaffen
Fallenlassen in den Daunen
Über die eigenen Träume staunen
Räkeln, strecken, liegenbleiben
Kurz Terminabsagen schreiben
Umdrehen, faul sein, Hochgenuß
Alles andere nur Verdruß
Mein Zufluchtspunkt, Refugium
Hier bring ich meine Tage rum
Stillvergnügt der Welt entflieh’n
Leg mich am Besten wieder hin
Wattig, warm und mollig weich
Leb das Leben katzengleich
Selig schlummernd eingerollt
Hab ich Morpheus eingeholt
Entsage ganz der Außenwelt
Im Bett ist wo es mir gefällt

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