Das Leben und der Weg

Ich fühle mich stark
Ich fühle mich autark
doch das kann nicht sein
der Mensch lebt nie allein
Ich glaube an mich
bin stolz auf mein Gesicht
doch Menschen sind mir fremd
bin ihnen gegenüber gehemmt
Ich liebe die Menschen
doch stoße an die Grenzen
von meiner eignen Welt
die mich hier hält
kann sie nicht verlieren
muß nach Liebe gieren
Soll mich überwinden
will ich Frieden finden
Ich fühle mich einsam
die Zeit vergeht so langsam
Angst geht vorbei und wächst erneut
und es gibt wenig, das mich freut
Weiter seh ich meinen Weg
viele Kurven sind zurückgelegt
doch nach dem eb’nen graden Stück
kommen die Serpentinen zurück
Der Weg ist weit
die Strasse breit
Ziel ungewiss – Gewissen gut
daraus schöpf ich neuen Mut

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